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| Doodle BugDer Start ist sehr einfach und erfordert nur ein paar Schritte gegen den Wind, denn nach spätestens 25 Metern, sogar in ruhigen Bedingungen, fliegt man schon. Der Pilot hängt zunächst in einem Gurt, der fest an den Doodle Bug gekoppelt ist und vom dem beidseits einzelne Gurte über einen Spreizbügel zum Aufhängekarabiner führen. Nach dem Abheben per Laufstart nimmt man die Sitzposition ein, indem man die Seitenrohre kurz losläßt, sich zurücklehnt und die Arme wieder außen um die Gurte zu den Seitenrohren führt. Die Beine werden durch das Trapez geschwungen und mit den Füßen drückt man den anfangs über dem Kopf befindlichen Fußstrecker herunter, wodurch die Landestützen eingeklappt werden.
Nach dem Start lehnt sich der Pilot zurück in den Sitz und hebt seine Beine nach vorne über den Steuerbügel wie bei einem Skyfloater. Dann zieht man vorne die Fußstütze herunter, um die Beine darauf lagern zu können, wodurch automatisch die hinteren Stützbeine des Doodle Bug hochgeklappt werden.
Das Landen ist wahrscheinlich das einfachste von allem. Der Pilot nimmt seine Beine aus der Fußstütze, wodurch das Fahrwerk selbständig wieder ausklappt. Nach dem Zurücknehmen der Beine hinter den Steuerbügel wird man in die aufrechte Position gedrückt, was bereits der Landehaltung entspricht. Kein umständliches und bodennahes Herumturnen wie in den Liegegurtzeugen der Drachenflieger. Der Landeanflug erfolgt ähnlich wie beim normalen Drachenfliegen, jedoch mit einem Quentchen mehr Fahrt wegen des höheren Gewichtes. Nach dem Abfangen schleifen die Stützbeine auf Kufen auf dem Boden und bremsen ab. Der Pilot drückt sanft aus und muss nur noch 2-3 Schritte machen. Durch die bremsenden Stützbeine muss nicht lange ausgeschwebt und aggressiv ausgerückt werden. Durch die Leichtbauweise des Doddle Bug wird der Hängegleiter nur mit zusätzlichen ca. 16 kg belastet. Der Doodle Bug wiegt 21 kg, aber man spart das Gewicht desleibt gleich, die Sinkrate des Flügels wird minimal größer und die Trimmgeschwindigkeit nimmt je nach Flügel zwischen 2-5 km/h zu. Motorloses Gleiten im Aufwind ist somit kein Problem. Zum Wiederstart in der Luft ist ein Kickstarter angebaut, (oder optional ein Elektrostarter) der Radne-Motor springt sehr leicht und zuverlässig an. Durch den integrierten Treibstofftank muß mit keinen Tank und Leitungen hantiert werden. Mit einem Füllvolumen von 8 Litern ergibt sich eine Flugzeit von etwa 4 Stunden. Der Sitzkomfort ist sehr gut, um die Zeit in der Luft genießen zu können.
Auszug aus einem Artikel von David Brenner, |
© 2003 Rainer Lammertz
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